Lang Lang – wie die Liebe zum „goldenen Steinway Klang“ ihn bis zum Schwarzen Diamanten führte 

Seine ersten Klavierstunden erhielt das „Wunderkind“ bereits als Dreijähriger. Tief beeindruckt von Größen wie Horowitz oder Rubinstein, die auf Steinway Flügeln spielten, habe er in Kindertagen immer wieder vergeblich versucht, deren „goldenen“, deren „delikatesten und süßesten Klang“ auf seinem kleinen Klavier nachzuahmen. 

„Als ich als Kind in meinem Geburtsort Shenyang während einer Preisverleihung im Konservatorium zum ersten Mal auf einem alten Steinway spielen durfte, bekam ich Gänsehaut, weil es sich so sehr mit meinem Herzen und meiner Seele verband“, erzählt Lang Lang. „Auf einmal schien dasselbe Stück so viel schöner zu klingen und ich dachte ‚Wow, das ist die Energie eines Steinways‘“. Auch später, nach der Aufnahme auf das Pekinger Konservatorium, versuchte er, so oft es geht auf einem Steinway zu üben, was Schülern normalerweise nur einmal pro Woche gestattet war. 

Umso bedeutsamer scheint heute seine enge Verbindung zu Steinway & Sons. Seit 2002 zählt Lang Lang zur Riege weltbekannter, offizieller Steinway Artists. Seit seinem Durchbruch 1997 - im Alter von erst 17 Jahren – ist Lang Lang längst ein international gefeierter Pianist, der auf den größten Bühnen der Welt gastiert. In welcher Stadt, welchem Land auch immer er spiele, sei der Steinway „stets wie ein bester Freund“, so der Weltstar, der seinen Erfolg teilt und vieles zurück gibt: Aufgrund seiner unermüdlichen karitativen Arbeit, mit der der Künstler Kindern die Liebe zur Musik vermitteln möchte, zeichnete der frühere UN Generalsekretär Ban Ki-moon ihn 2013 sogar als „Messenger of Peace“ aus. Sein Ziel, allen Kindern die Möglichkeit des Musikunterrichts zu ermöglichen, verfolgt er auch mit der 2008 gegründeten Lang Lang International Music Foundation.

Mit der „Lang Lang Black Diamond Limited Edition“ war der umjubelte Musiker erstmals selbst an der Gestaltung eines Steinway Flügels beteiligt: „Es ist eine große Ehre für mich, dass ich als erster Pianist in der Geschichte von Steinway & Sons an einem Flügeldesign mitwirken durfte“.In einem drei Jahre währenden Prozess haben Lang Lang und der legendäre Möbeldesigner Dakota Jackson gemeinsam das Design entwickelt. „Das erste, was er zu mir sagte war ‚Es muss ein schwarzer Diamant sein‘“, weil diese Diamanten nicht von dieser Welt, sondern aus dem interstellaren Raum kämen. „Bei manchen Treffen spielte ich für ihn, etwa kraftvolle Stücke von Rachmaninoff.“ Dies habe Dakota Jackson zu kreativen Ideen inspiriert, etwa zu den eleganten Beschlägen in Diamantenform, mit denen die seitlichen Flügelbeine auf Höhe des Rims abschließen. Sie lassen die Beine wie Stilettos erscheinen. Die Art und Weise, wie beide – auch gemeinsam mit den Steinway Technikern – am gesamten Design arbeiteten, sei wie ein Wunder nach dem anderen gewesen. „Dieses Instrument besitzt nicht nur die Schönheit, sondern auch den Klang, die Emotionen, das ganze Gefühl. Egal wie sanft du spielst, hast du stets diese wundervolle Qualität“, so Lang Lang.

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